Immer alles im Blick: Unterwegs mit dem Team von Hauswart Service+ 10. Februar 2026Lesedauer: 5 Min. Die Erwartungshaltung war groß: Vor einem halben Jahr haben die ersten HauswartInnen der neuen HausWart Plus Servicegesellschaft den Betrieb aufgenommen. Was sich seither verändert hat? Ein Besuch im Pilotquartier Ernst-Thälmann-Park. Manchmal reichen fünf Minuten, zumindest wenn man mit Ingo Baumann unterwegs ist. Wer verstehen will, wie der neue Hauswart im Gewobag-Quartier am Ernst-Thälmann-Park tickt, muss ihn nur kurz begleiten, am besten während der Arbeit. Schnell wird dabei klar: Hauswart sein – das ist für Baumann eher Berufung als Beruf. Ein Wintervormittag in Prenzlauer Berg, sonnig zwar, aber knackig kalt. Baumann, freundliches Lächeln, stabile Statur, markanter Bart, arbeitet seit Juli 2025 im Quartier, einem der Pilot-Standorte der neu gegründeten Hauswart Plus Servicegesellschaft. Gerade ist er auf dem Weg in eines „seiner“ Häuser, wo ein obligatorischer Check ansteht. Türen, Fahrstuhl, Treppengeländer und Licht, Fenster und einiges mehr – prüfende Blicke und kleine Funktionschecks, doch zur planmäßigen Arbeit gesellen sich schnell neue Aufgaben. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Schon nach ein paar Metern spricht ihn ein Briefträger an. Im Eingang um die Ecke fehle an einem Briefkasten eine Klappe, hat er beobachtet. Ingo Baumann zückt kurzerhand sein Telefon und informiert den zuständigen Kollegen, ehe er sich wieder seinem „Hinweisgeber“ zuwendet. „Alles klar, wir kümmern uns!“ Zack, Fall aufgenommen, weiter geht’s. Im Vorbeigehen sammelt Baumann etwas Müll ein, dann betritt der das Haus und registriert, dass die Tür nicht richtig schließt. Flugs zieht er seinen Schraubendreher und justiert nach. „Siehste“, sagt er und nickt zufrieden, „schon läuft‘s wieder.“ Kommunikation ist Trumpf Im Treppenhaus, zwei Stockwerke weiter oben, begegnet er einer Mieterin. „Und, alles in Ordnung bei Ihnen?“, fragt der Hauswart. „Allet prima“, antwortet die ältere Dame, nur die Heizung mache neuerdings merkwürdige Geräusche. „Na, dann muss sich das mal jemand anschauen“, findet Baumann. „Ich mach‘ hier mal eben meine Runde fertig. Wenn Sie möchten, komm‘ ich danach gleich vorbei.“ Eine Szene mit Symbolcharakter, denn was für Baumann gilt, gilt auch für das Selbstbild von Hauswart Service+. Der eigene Anspruch: ansprechbar und zugewandt sein, engagiert und zuverlässig, lösungsorientiert und flott. Auch darum ging es ja, als die Gewobag den Hauswart-Service im Sommer 2025 in eigene Hände nahm – um die vermeintlich kleinen Dinge, die oft den Unterschied machen. Ein aufmerksamer Blick, ein kurzer Gruß oder ein schnelles Gespräch auf dem Gehweg, Gesten, die zwar beiläufig wirken, aber große Wirkung entfalten können, weil sie eine Haltung verkörpern. Hauswart aus Leidenschaft: Ingo Baumann in „seinem“ Quartier am Ernst-Thälmann-Park. Foto: City-Press Gmbh Hauswart Ingo Baumann beim Check eines Aufzugs. Foto: City-Press Gmbh Routine: Ingo Baumann bei der Überprüfung des Treppenhauses. Foto: City-Press Gmbh Immer ansprechbar: Die Telefonnummern der Hauswarte hängen in den Quartieren aus. Foto: City-Press GmbH Gekonnter Handgriff: Der Hauswart justiert einen Obertürschließer. Foto: City-Press GmbH Hat die Sauberkeit im Quartier stets im Blick: Hauswart Ingo Baumann. Foto: City-Press GmbH Insgesamt arbeiten zwölf Hauswarte im Quartier am Ernst-Thälmann-Park. Foto: City-Press GmbH „Oft mach‘ ich schon morgens eine Runde mit Müllgreifer und Eimer“, erzählt Ingo Baumann. „Die Leute sehen mich dabei und ich sehe die Leute, dadurch kommt man schnell in den Austausch.“ Seine kommunikative Art ist für ihn ein Grundpfeiler seiner Arbeit. „Die Hinweise aus der Mieterschaft sind für uns total wichtig“, sagt der Hauswart, „deshalb frage ich bei den Menschen lieber einmal zu viel nach als einmal zu wenig.“ Für ihn ist klar: „Wenn man nah am Geschehen ist, lassen sich viele Dinge schnell beheben, die sonst zu größeren Problemen werden können.“ Verbesserte Prozesse und Strukturen Neben guter Kommunikation helfen dabei gute Strukturen und Abläufe. Morgens um 7 Uhr, während das Quartier nach und nach erwacht, herrscht im Hauswartbüro bereits reges Treiben. Insgesamt zwölf KollegInnen sind am Ernst-Thälmann-Park tätig und kümmern sich zunächst um die Tagesplanung. Aufträge im Hauswart-System sichten, Absprachen treffen, schriftliche Anfragen beantworten oder Schlüsselübergaben mit externen HandwerkerInnen koordinieren – langweilig wird’s hier nie. „Jeder Tag ist anders“, sagt Tonio Kitzing aus dem Hauswart-Team, „aber das macht es auch spannend. Und weil im Lauf des Tages vieles dazu kommt, muss man flexibel sein und schnell reagieren können.“ Was das konkret heißt? Das zeigt sich, wenn man sich an Tonio Kitzings Fersen hängt. Mit Laptop und Kabel im Gepäck möchte er in einem Hochhaus den Namen einer neuen Mieterin in die digitale Klingelanlage einspeisen, doch nebenbei begegnen ihm gleich mehrere To-dos. Einen achtlos abgestellten Schrank bugsiert er kurzerhand in einen Aufbewahrungsraum für Sperrmüll, kurz darauf taucht ein beauftragter Maler auf. „Ist noch etwas von der grünen Farbe da?“ Kitzing, randlose Brille, wacher Blick, kennt die Antwort – und hilft nicht nur in diesem Fall. Jetzt als HauswartIn bewerben! Ab Juli 2026 werden die Hauswart-Leistungen im gesamten Gewobag-Bestand von der HausWart Plus Servicegesellschaft übernommen. In der Hauswart-Gesellschaft werden dann rund 180 MitarbeiterInnen tätig sein. Zu den aktuellen Stellenageboten Im Hochhaus selbst aktualisiert er den Info-Aushang zur Reparatur eines Aufzugs, der durch Vandalismus beschädigt wurde. Am Rande fasst er im Eingangsbereich mit der Hand an einen Heizkörper. Weil jener etwas kühl ist, folgt ein schneller Blick in den Heizungsraum. Tatsächlich wird dort eine Störung angezeigt. „Das ist eine Sache, die wir nicht selbst beheben können“, sagt Kitzing, greift zum Handy und legt eine Meldung in der Techniker-App an. „Hier sind alle Mietparteien und Räumlichkeiten verzeichnet“, erklärt er, „Schäden und Mängel werden sofort zugeordnet und an das Kleinreparatur-Management weitergeleitet. Wir sind dadurch wesentlich schneller in der Lage, Schadensmeldungen abzugeben und Reparaturaufträge zu erstellen.“ „Entweder man ist Hauswart oder man ist keiner. Man braucht ein Herz für Menschen und muss helfen wollen.“Ingo Baumann, Mitarbeiter von Hauswart Service+ Auf dem Weg zum Aufzug beantwortet er noch die Frage eines älteren Mieters, schon steht die nächste Aufgabe an. Kitzing muss eine Wohnungsübergabe vorbereiten und nimmt die Räumlichkeiten dafür genau in Augenschein. Allgemeine Beschaffenheit von Wänden, Böden und Fenstern, die Türmechaniken, die Rauchwarnmelder und die Wasserversorgung – alles in Schuss. Noch schnell die Zählerstände eintragen, dann ist die Zwei-Zimmer-Wohnung fertig für ihre neuen BewohnerInnen. „Für mich ist das eigentlich ein Traumberuf“, sagt Tonio Kitzing. „Einerseits kann man selbst viel machen und zugleich hat man viel Kontakt mit Menschen.“ Hinzu kommt der Blick für das große Ganze: „Wir als Hauswart Service+ wollen einfach ein gutes Wohnumfeld gestalten, damit sich alle Mieterinnen und Mieter wohlfühlen und gut miteinander klarkommen. Das hat auch viel mit Verantwortungsbewusstsein zu tun. Bei Problemen sind wir Hauswarte ja oft die erste Anlaufstelle. Ich weiß: Wenn ich mich nicht kümmere, kümmert sich keiner.“ Kollege Ingo Baumann sieht’s ähnlich. „Entweder man ist Hauswart oder man ist keiner. Man braucht ein Herz für Menschen und muss helfen wollen.“ Tonio Kitzing aus dem Team von Hauswart Service+. Foto: City-Press GmbH Hinweise aus der Mieterschaft sind für die Hauswarte enorm wichtig. Foto: City-Press GmbH Schadensmeldungen und Reparaturaufträge werden per App erfasst und schnell verarbeitet. Foto: City-Press GmbH Teamwork wird bei HausWart Plus großgeschrieben. Foto: City-Press GmbH Bleibt die Frage, wie die Mieterschaft am Ernst-Thälmann-Park das neue Hauswart-Team wahrnimmt. Also, Stichprobe im Quartier. „Die sind voll in Ordnung“, sagt eine Frau, die mit ihrem Hund Gassi geht, „total nett und engagiert.“ Ein älteres Pärchen attestiert Ingo Baumann: „Super Typ! Seit er da ist, läuft’s!“ Positives Feedback aus der Mieterschaft Eine Seniorin, die gerade ihr Haus verlässt, ist ebenfalls voll des Lobes. „Ich empfinde die neuen Hauswarte als sehr positiv. Sie sind immer ansprechbar, nehmen sich Zeit und hören zu. Das ist ein sehr nettes Team.“ Dabei hätte sie durchaus Grund zum Klagen, da ihre Wohnung von einem Wasserschaden betroffen war. Ein Beispiel, das zeigt, welch immense Herausforderungen in einem großen, denkmalgeschützten Quartier entstehen können. Und dass die eingangs erwähnten fünf Minuten zwar manchmal reichen, aber natürlich nicht immer. „Auch wir können nicht zaubern“, sagt Tonio Kitzing, „aber wir können immerhin dafür sorgen, dass die Mieterinnen und Mieter direkte Ansprechpartner haben.“ Und damit ein gutes Gefühl. Alle Infos zu Hauswart Service+ In welchen Quartieren sind die neuen Hauswart-Teams tätig? Welche konkreten Aufgaben übernehmen sie – und welche nicht? Was ändert sich? Und wo finden sich die Kontaktdaten zu den HauswartInnen? Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick. Titelbild: City-Press GmbH
Jetzt als HauswartIn bewerben! Ab Juli 2026 werden die Hauswart-Leistungen im gesamten Gewobag-Bestand von der HausWart Plus Servicegesellschaft übernommen. In der Hauswart-Gesellschaft werden dann rund 180 MitarbeiterInnen tätig sein. Zu den aktuellen Stellenageboten
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Start von HausWart Plus: „Ich weiß, dass es gut laufen wird.“ Seit dem 1. Juli arbeiten die ersten HauswartInnen der neuen Gewobag-Tochtergesellschaft in ausgewählten Beständen. Geschäftsführerin Doris Grabe spricht über die intensive Vorbereitung – und erklärt, was sich ändern wird.
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