Eine Illustration von einer Person, die vor einem Haufen Sperrmüll steht.

Wohin mit dem alten Krempel?

Defekte Möbel, alte Teppiche, Bücher, Klamotten und Matratzen – so manche Dinge sollen weg, gehören aber nicht in die Mülltonne. Fünf Wege, wie Sie Ihren ausrangierten Sperrmüll loswerden können.

Spenden statt wegwerfen

Eine Illustration von einer Person, die vor einem Möbelstück mit einem Schild "zu verschenken" steht.
Ausrangierte Gegenstände zu verschenken, ist meist für alle beteiligten Parteien ein Gewinn.

Das alte Sofa gefällt nicht mehr, ist aber immer noch funktionstüchtig? Ob Kleider, Bücher, Möbel oder Haushaltswaren – meistens besitzen wir doch von allem viel zu viel. Ausgemistete Dinge wegzugeben, ist nicht nur nachhaltiger als wegwerfen. Das Wissen, dass Ihre alten Möbel ein neues Zuhause gefunden haben, gibt Ihnen auch ein gutes Gefühl.

www.bsr.de/verschenkmarkt
nebenan.de
www.ebay-kleinanzeigen.de

Die BSR nimmt alles

Eine Frau zieht einen Sack voller Sperrmüll.
Bis zu drei Kubikmeter Sperrmüll können bei der BSR kostenfrei entsorgt werden.

Am günstigsten ist es, seinen Sperrmüll über die BSR zu entsorgen. Eine Menge von drei Kubikmetern – das entspricht einem vollgepackten Kofferraum eines Kleinbusses – können Sie gratis zu einem der BSR-Recyclinghöfe bringen.

Die Webseite der BSR informiert darüber, welche Höfe auch Schadstoffe und Re-Use-Artikel annehmen. Die BSR nimmt sogar ausgediente Elektrogeräte entgegen. Die darin verbauten Wertstoffe werden herausgefiltert und in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt.

www.bsr.de/recyclinghoefe

Aktionstage für Sperrmüll

Eine Frau hält einen Besen in der Hand und steht auf einem Polstermöbelstück.
Sperrmüllaktionstage sind der perfekte Anlass, sich von nicht mehr benötigten Gegenständen zu trennen.

Sperrmüll verschandelt nicht nur die Umwelt, er stellt auch ein Sicherheitsrisiko dar, etwa wenn er Fluchtwege versperrt. Um dem illegal abgestellten Sperrmüll etwas entgegenzusetzen, hat die BSR gemeinsam mit einigen Bezirken „Sperrmüllaktionstage“ ins Leben gerufen.

Anwohner haben an bestimmten Tagen die Möglichkeit, ihren nicht mehr benötigten Hausrat an bestimmten Orten gratis abzugeben. Schauen Sie ins Internet, vielleicht gibt es Termine in Ihrer Nachbarschaft!

www.berlin.de

Sperrmüll abholen lassen

Illustration: Eine Frau überreicht einen Stuhl an einen Mann.
Die BSR bietet für Sperrmüll auch einen Abholservice an.

Wer kein Auto besitzt, kann seinen Sperrmüll von der BSR abholen lassen. Dazu buchen Sie einen Termin und geben über eine online auszufüllende Liste an, welche Gegenstände konkret abgeholt werden sollen. So wird die Menge des Sperrmülls ermittelt.

Fünf Kubikmeter – das entspricht etwa der Menge von einem Doppelbett, einer Couch, vier Stühlen, einem Sessel, einer Bank und zwei Tischen – kosten 100 Euro, für jeden weiteren angefangenen Kubikmeter werden 20 Euro berechnet.

Soll es einmal schnell gehen, können Sie den Express-Service buchen, der innerhalb von fünf Tagen kommt. Das Wichtigste: Die Möbel müssen vorher zerlegt sein. Sollten Sie dazu nicht in der Lage sein, übernehmen die BSR-KollegInnen das gegen einen Aufpreis von 15 Euro für zwei MitarbeiterInnen pro Viertelstunde.

www.bsr.de, Telefon: 030 7592-4900

Flohmarkt

Illustration: Eine Frau veranstaltet einen Flohmarkt. Auf dem Tisch liegen verschiedene Gegenstände wie Bilder, Schuhe oder Geschirr.Illustration: Eine Frau veranstaltet einen Flohmarkt. Auf dem Tisch liegen verschiedene Gegenstände wie Bilder, Schuhe oder Geschirr.Illustration: Eine Frau veranstaltet einen Flohmarkt.
Macht Spaß und bessert zudem die Haushaltskasse auf: Ein Verkaufsstand auf einem Flohmarkt.

Sie haben gründlich ausgemistet und stehen nun vor sieben Kartons mit Zeug, das für die Tonne zu schade ist? Ein Tag auf dem Flohmarkt bringt nicht nur ein paar Euro in die Haushaltskasse, er macht sogar Spaß. Wenn Sie einen Freund oder eine Freundin haben, der oder die mitmachen möchte – umso besser. So können Sie sich die Standgebühr teilen und erweitern Ihr Angebot.

Was sich immer gut verkaufen lässt, sind Spielsachen, Kinderkleidung, antiker Trödel, Schallplatten und alltägliche Gebrauchsgegenstände. Was niemand haben will: vergilbte Bücher, veraltete Technik und Allerweltsgeschirr. Vergessen Sie nicht, sich vorher anzumelden, erkundigen Sie sich beim jeweiligen Veranstalter!

www.flohmarktimmauerpark.de
www.troedelmarkt-arkonaplatz.de
www.berlin.de/special/shopping/flohmaerkte/

Illustration: Martin Rümmele

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