Ruhiges Gewissen im Gepäck: So wird die Wohnung urlaubssicher 23. März 2026Lesedauer: 3 Min. Wer in den Osterurlaub fährt, sollte sich vor der Abreise Zeit für einen kurzen Wohnungscheck nehmen. Welche kleinen Fehler große Folgen haben können – und wie man böse Überraschungen vermeidet. Beim Urlaubsstart ist es das vielleicht schönste Gefühl: Die Wohnungstür fällt ins Schloss und man weiß, dass alles sitzt. Kein Herd angelassen, kein Fenster offen, kein Zweifel. Wer sich einmal in Ruhe durch die folgenden Punkte arbeitet, kann genau so losfahren. Jetzt Newsletter abonnieren und nichts mehr verpassen! E-Mail Ich stimme zu, dass die Gewobag mir per E-Mail den Newsletter zusendet und dabei die auf mich bezogenen Nutzungsstatistiken auswertet. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Meine Einwilligung kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Abonnieren Kurzer Check, bevor die Tür zufällt Wer seine Wohnung für mehrere Tage oder Wochen verlässt, sollte ein paar grundlegende Dinge erledigt haben. Manche davon schützen nicht nur die eigene Wohnung, sondern auch die Nachbarn im Haus. Türen und Fenster schließen Alle Türen und Fenster sorgfältig schließen. Das klingt selbstverständlich, gerät im Abreisestress aber schnell in Vergessenheit. Besonders trickreich: gekippte Fenster. Sie bieten Einbrechern eine einladende Öffnung und können bei Unwetter zu Wasserschäden in der eigenen Wohnung führen. Strom und Wasser Elektrische Geräte wie Fernseher, Kaffeemaschine oder Router am besten komplett vom Netz nehmen. Geräte im Standby-Betrieb können überhitzen, vor allem im Hochsommer. Der Kühlschrank läuft weiter, sollte aber ausreichend belüftet sein und keine brennbaren Materialien in unmittelbarer Nähe haben. Rauchmelder sollten vor dem Urlaub auf Funktionsfähigkeit getestet werden. Quelle: AdobeStock/Jafree Der Hauptwasserhahn sollte bei längerer Abwesenheit zugedreht werden: Ein geschlossenes Absperrventil verhindert, dass ein Defekt zum Wasserschaden im eigenen oder im darunterliegenden Stockwerk wird. Wer unsicher ist, welche Handgriffe erforderlich sind, kann bei den HauswartInnen nachfragen. Die kennen die Hausanlage und helfen. Rauchmelder checken Ein kurzer Druck auf die Prüftaste zeigt, ob der Rauchwarnmelder noch funktioniert. Feuergefährliche Materialien wie Grillanzünder, Spiritus oder Lithium-Akkus sollten sicher verstaut sein. Wichtig: nicht in Räumen mit direkter Sonneneinstrahlung. Welche Maßnahmen den Urlaub noch ruhiger machen Diese Punkte sind keine Pflicht, geben aber zusätzliche Sicherheit. NachbarInnen ins Boot holen Eine vertraute Person, die gelegentlich nach dem Rechten schaut, kann UrlauberInnen viele Sorgen nehmen. Vor der Abreise empfiehlt sich daher eine kurze Absprache mit NachbarInnen. Und: Möglichkeiten, sich für die kleine Nachbarschaftshilfe zu revanchieren, finden sich immer. Briefkasten und Post Ein überquellender Briefkasten ist eines der deutlichsten Signale, dass niemand zu Hause ist. Am einfachsten: jemanden aus dem direkten Umfeld bitten, den Kasten regelmäßig zu leeren. Wer eine Tageszeitung abonniert hat, kann das Abo bei den meisten Verlagen für den Urlaubszeitraum kostenlos pausieren lassen. Vertrauensvolle Nachbarschaftshilfe kann während des Urlaubs viele Sorgen nehmen. Foto: iStock Anwesenheit simulieren Zeitschaltuhren für Licht sorgen dafür, dass die Wohnung bewohnt wirkt. Wer smarte Haustechnik nutzt, kann jene bequem per App steuern. Das Prinzip ist einfach und wirkungsvoll. Küche und Haushalt Kühlschrank und Mülleimer leeren, Verderbliches entsorgen! Das klingt banal, verhindert aber Ekelmomente bei der Rückkehr. Ein weiterer wirkungsvoller Handgriff: die Spülmaschine einen Spalt weit offen lassen, Das verhindert Schimmelbildung durch eingeschlossene Restfeuchte. Wertsachen Schmuck, wichtige Dokumente oder größere Bargeldmengen sollten in der Wohnung so verwahrt werden, dass sie von außen weder sichtbar noch greifbar sind. Tipp: Dokumente zusätzlich kopieren und die Kopien an anderer Stelle aufbewahren. Was Einbrecher freut und sich leicht vermeiden lässt Ankündigungen in sozialen Netzwerken Einer der häufigsten Fehler: öffentliche oder halböffentliche Beiträge über die bevorstehende Reise sowie Posts direkt vom Urlaubsort. Auch wenn die Privatsphäre-Einstellungen vermeintlich gut gesetzt sind, liefern sie Hinweise auf Zeitpunkt und Dauer der Abwesenheit. Social Media-Bilder aus dem Urlaub können wir Einbruch-Einladungen wirken. Quelle: AdobeStock/Evaldas Briefkastenschilder Keine gute Idee: Ein Hinweis am Briefkasten, der auf die eigene Abwesenheit und die Paket-Abgabe bei NachbarInnen verweist, ist zwar gut gemeint, aber ein klares Abwesenheitssignal. Für EinbrecherInnen kann dies einladende Wirkung haben. Dauerhaft geschlossene Rollläden Rollläden, die tagelang unverändert unten bleiben, wirken ebenso verräterisch wie ein überfüllter Briefkasten. Wer niemanden hat, der gelegentlich lüftet und die Rollläden bewegt, sollte sie zumindest nicht dauerhaft geschlossen halten. Auf einen Blick: Die Urlaubs-Checkliste Alle Türen und Fenster vollständig schließen – keine gekippten Fenster Elektrische Geräte vom Netz trennen (Ausnahme: Kühlschrank) Bei längerer Abwesenheit: Hauptwasserhahn schließen Briefkasten leeren lassen, Zeitungsabo pausieren Kühlschrank und Mülleimer leeren, Verderbliches entsorgen Wertgegenstände und Dokumente sicher verwahren NachbarIn oder Vertrauensperson informieren, Schlüssel hinterlegen Rauchwarnmelder testen und Batteriestand prüfen Zeitschaltuhr für Licht einrichten Wer die wesentlichen Punkte vor der Abreise abhakt, legt den Grundstein für eine entspannte Reise und verhindert unangenehme Überraschungen bei der Rückkehr. Schönen Urlaub! Titelfoto: AdobeStock
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