Schaurig schöne DIY-Ideen für Halloween

Heiliger Kürbis, Halloween steht vor der Tür! Fünf pfiffige DIY-Ideen, mit denen sich zu Hause Grusel-Flair erschaffen lässt – fast wie von Geisterhand.

Heiliger Kürbis! Schon wieder Halloween? Jetzt wird es knapp, am 31. Oktober stehen Monster, Mumien und Skelette vor der Tür und fragen nach Süßem – sonst gibt es Saures.

Wer kaum Zeit für Vorbereitungen hat, muss jetzt improvisieren, doch um zu Hause Halloween-Flair zu erschaffen, braucht es nicht viel.

Für alle, die nach Inspiration suchen, die Spaß an DIY-Projekten haben und kein Vermögen für Halloween-Kostüme und -Deko ausgeben möchten, kommen hier ein paar schaurig schöne Last-Minute-Ideen.

1. Gespenster-Lollies

Die Einkaufsliste für die Gespenster-Lollies ist überschaubar. Lediglich eine Packung kleine Lollies, Papiertaschentücher, weißes Geschenkband und schwarzer Textmarker wandern in den Einkaufskorb.

Hingucker zu Halloween: Gespenster-Lollies aus Papiertaschentüchern. Foto: Eileen Geibig.

So wird’s gemacht

Als erstes werden die Papiertaschentücher in kleine „Umhänge“ für die Lollies verwandelt und passend auf deren Größe zugeschnitten. Das Geschenkband fixiert den Gespensterumhang am Lolli-Stiel, nun fehlen nur noch zwei schwarze Tupfen als Augen.

An Halloween liegen die Lollies in einem Korb zum Mitnehmen für klingelnde Bettelgeister oder für die eigene Familie bereit.

2. Kürbis-Laternen

Für die leuchtend-orangen Kürbislaternen benötigen bastelfreudige Halloween-Fans etwas Altes, etwas Neues und etwas Schwarzes.

Kürbis mal anders – als Teelichthalter zu Halloween. Foto: Eileen Geibig.

Alte Marmeladengläser werden hier zu Upcycling-Teelichthaltern, orange Sprühfarbe und schwarze Acrylfarbe sorgen für farbliche Akzente, der Tragegriff ist aus Blumendraht.

So wird’s gemacht

Die Marmeladengläser werden zunächst gründlich ausgespült und gewaschen. Dann kommt die Sprühfarbe zum Einsatz, idealerweise im Freien. Hier ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Die Farbe sollte nur sparsam im Inneren der Gläser aufgetragen werden.

Während die Gläser an der frischen Luft trocknen, googelt der pfiffige Hobbymaler „Kürbisgesichter Halloween“ und lässt sich inspirieren.

Die Sprühfarbe trocknet am besten im Freien. Kürbisgesichter geben den Halloween-Look. Fotos: Eileen Geibig.

Mit schwarzer Acryl- oder Porzellanfarbe bekommen die Laternen ihre Gesichter. Am Ende wird aus Blumendraht ein dünner Henkel zusammengedreht, Teelichter bringen die Laternen an Halloween zum Leuchten.

Multifunktionstipp: Die Kürbisgläser eignen sich auch für den Laternenumzug in der Kita oder als Behältnisse zum Einsammeln der Süßigkeiten an Halloween.

3. Spinnenweben-Girlande

Die Materialien für die Spinnenweben-Girlande haben fast alle zu Hause: dunkle Mülltüten, durchsichtiges Klebeband, etwas Schnur zum Aufhängen und eine Schere.

Für Scheren-Artisten: die Spinnenwebengirlande. Foto: Eileen Geibig.

So wird’s gemacht

Das Basteln dieser Girlande transportiert uns gedanklich in die Kindheit zurück. Wer hat damals nicht Weihnachtsdeko und Scherenschnitte im Akkord hergestellt?

Scheren-Artisten wenden zu Halloween dieselbe Falt- und Schnitttechnik an wie früher bei Weihnachtssternen. Das ist eine Aufgabe für Fortgeschrittene, weil Mülltüten aus sehr glattem Material bestehen.

Die Spinnenweben erfordern eine spezielle Falttechnik. Stege werden in ein Dreieck geschnitten. Fotos: Eileen Geibig.

Hilfreich sind Video-Anleitungen wie diese hier. Nach dem Schneiden werden die einzelnen Spinnenweben auf dem Boden zu einer Kette gelegt, aneinandergeklebt und mit Schnüren aufgehängt. Mit Klebeband fixiert kommen die einzelnen Spinnenweben erschreckend schön zur Geltung.

4. Geisterkostüm

Dieses Kostüm ist ein Klassiker, sowohl für Halloween als auch an Karneval oder um Geschwister und Freunde zu erschrecken. Es ist im Nu fertig und die Materialliste entsprechend kurz.

Neben einem Bettlaken und schwarzem Bastelpapier werden nur Klebeband (Gaffer Tape) und eine Schere benötigt. Ganz Eilige brauchen nicht einmal das, sondern greifen an Halloween cool zur Sonnenbrille.

So wird’s gemacht

Auf dem schwarzen Papier werden zwei gleich große Kreise angezeichnet und im Anschluss als „Geisteraugen“ ausgeschnitten.

Nun wirft sich eine Person in Verkleidungslaune das Laken über, befestigt die Papieraugen mit Gaffer Tape oder setzt die Sonnenbrille auf – schon ist die Halloween-Verkleidung fertig.

Vielseitiger Halloween-Klassiker: ein Geisterkostüm, das sich auch als Deko-Element nutzen lässt. Foto: Eileen Geibig.

Wichtig: Wer das Laken nicht nur kurz zur Süßigkeiten-Übergabe an der Wohnungstür überwirft, sollte kleine Gucklöcher in den Stoff schneiden. Ohne den nötigen Durchblick droht Verletzungsgefahr – ein Schreck, den es selbst an Halloween zu vermeiden gilt.

Deko-Geheimtipp: Mit einem Helium-Ballon (idealerweise in Weiß oder einer hellen Farbe) gerät das Geisterlaken auch ohne Person darunter in den Schwebezustand und wird so zur gespenstischen Halloween-Erscheinung.

5. Nachtgespenster-Lichterkette

Für diese Upcycling-Idee (s. Titelfoto) sammeln umweltbewusste Halloween-Bastler fleißig Papp-Kaffeebecher. Zusätzlich werden eine Lichterkette, ein schwarzer Permanent-Marker, Wackelaugen (optional), Papiertaschentücher, ein Klebestift, Heißkleber und eine Schere benötigt.

So wird’s gemacht

Um die Kaffeebecher zu Halloween in kleine Nachtgespenster zu verwandeln, erhalten diese per Permanent-Marker zunächst lustige Gesichter. Wer Kulleraugen bevorzugt, klebt Wackelaugen auf die Becher.

Die Utensilien für die Lichterkette (l.). Aus einem Kaffeebecher (r.) wird ein Nachtgespenst. Fotos: Eileen Geibig.

Papiertaschentücher werden zu Fransenröckchen geschnitten und im Becher-Inneren angeklebt. Durch vorsichtig mit der Schere gebohrte Löcher im Becherboden wird je ein Licht gesteckt und mit Heißkleber befestigt.

Die fertige Lichterkette macht sich zu Halloween besonders gut auf dem Balkon und im Garten.

Titelfoto: Eileen Geibig.

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